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Jobprofil: Biologisch-Technischer Assistenten (m/w)

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Steckbrief: Biologisch-Technischer Assistent (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.700 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Biologisch-Technischer Assistent

Ob Tiere, Viren, Pilze oder Bakterien - der Biologisch-Technische Assistent beschäftigt sich mit der ganzen Bandbreite an biologischen Organismen. Auch biologische Stoffe gehören zu seinem Fachgebiet. Das Aufgabenfeld umfasst alle biologischen und chemischen Analyse-Techniken. Diese kommen zum Beispiel bei der Untersuchung von Lebensmitteln, Arzneien und Pflanzenstoffen zum Einsatz. Der klassische Arbeitsplatz eines BTA, wie das Berufsprofil abgekürzt wird, ist das Labor.

Zu den Kerntätigkeiten des Jobprofils des Biologisch-Technischen Assistenten gehören das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten von Experimenten. Je nach Arbeitsgebiet werten sie zum Beispiel die Wasserqualität in Badeseen aus oder führen Vaterschaftstests durch. In anderen Fällen testen sie ein neues Pflanzenschutzmittel auf seine Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit. Diese Reihe an Beispielen zeigt, wie umfangreich die Betätigungsfelder von Biologisch-Technischen Assistenten sind.

Aber wie der Name des Jobprofils schon sagt: Die Fachkräfte haben den Status eines Assistenten. Das heißt, sie führen die entsprechenden Untersuchungen nicht eigenverantwortlich durch, sondern assistieren beispielsweise dem Laborleiter eines naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts.

Dazu stellen sie alle nötigen Instrumente und Apparate zusammen und planen gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten das Experiment. Danach arbeiten sie weitgehend selbstständig. Sie züchten zum Beispiel Zellkulturen in Nährmedien und untersuchen diese dann unter dem Mikroskop, sie bestimmen auch die Zusammensetzung von Flüssigkeiten oder sezieren hin und wieder sogar kleine Tiere.

Sind die Tests durchgeführt, gilt es, alle Ergebnisse zu dokumentieren und alle benutzten Geräte wieder zu säubern. Biologisch-technische Assistenten leisten einen wichtigen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Forschung und sind für Ärzte, Pharmazeuten, Chemiker und Biologen unverzichtbar. Entsprechend gut steht es um die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Die Work Life Balance ist in der Regel ausgewogen.

Wie wird man Biologisch-Technischer Assistent?

Die Ausbildung zum Biologisch-Technischen Assistenten ist schulisch organisiert und nimmt zwei Jahre in Anspruch. Um BTA zu werden, müssen Jobanwärter mindestens über einen Realschulabschluss oder die Hochschulreife verfügen.

Während der Ausbildung wird angehenden Biologisch-Technischen Assistenten spezielles Wissen aus den Bereichen der Biologie, Biochemie, Gentechnik, Informatik, Mikro- und Molekularbiologie vermittelt.

Auf dem Lehrplan stehen zum Beispiel diese Inhalte:

  • Stoffsysteme trennen und reinigen
  • Stoffe qualitativ und quantitativ analysieren
  • Pflanzen untersuchen
  • Zoologisch und humanbiologisch arbeiten
  • Mikroorganismen untersuchen
  • Nukleinsäuren untersuchen
  • Biochemisch und immunologisch arbeiten
  • Zellkulturtechnische und biotechnologische Arbeiten durchführen
  • Politik/Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Religion/Ethik
  • Mathematik
  • Deutsch
  • Englisch

Arbeitgeber: Wer sucht Biologisch-Technischer Assistenten

In diesen Bereichen finden Biologisch-technische Assistenten eine Anstellung:

  • In Forschungsinstituten
  • In Unternehmen der chemischen oder pharmazeutischen Industrie
  • In Prüf- und Lehranstalten der öffentlichen Verwaltung
  • Im Gesundheitswesen
  • In der der Lebensmittelindustrie

Gehalt: Was verdient man als Biologisch-Technischer Assistent?

Während der Ausbildung fließt Biologisch-technischen Assistenten kein Geld aufs Konto, weil diese schulisch organisiert ist. Im Gegenteil fallen sogar Kosten für die Ausbildung an. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, die BTA-Ausbildung zu finanzieren. Für Erstausbildungen stehen beispielsweise das Schüler-BAföG und unterschiedliche Stipendien zur Verfügung.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei 1.700 Euro. Mit fünf bis zehn Jahren Berufserfahrung erhalten Biologisch-technische Assistenten knapp 3.000 Euro.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Biologisch-Technischer Assistenten

Hierzulande herrscht Fachkräftemangel. Betroffen sind auch Biologisch-technische Assistenten. Sie werden von vielen Arbeitgebern händeringend gesucht. Das verschafft ihnen beste Jobperspektiven. Wer einen guten Abschluss gemacht hat, kann daher davon ausgehen, dass ihm alle beruflichen Möglichkeiten offen stehen. Wer sich konsequent fortbildet, wird noch attraktiver für den Arbeitsmarkt.

Bewerbung: Womit punkten Biologisch-Technischer Assistenten

Neben der fachlichen Eignung, die aus den Bewerbungsunterlagen klar hervorgehen sollte, zählen auch die weichen Faktoren in dem Beruf. Diese sollten im Anschreiben und Lebenslauf nicht zu kurz kommen.

Worauf kommt es an?

  • Interesse an biologischen Vorgängen
  • Praktisches Geschick
  • Freude im Umgang mit technischen Geräten

Karriere: Die Entwicklungschancen als Biologisch-Technischer Assistent

Biologisch-technischen Assistenten stehen viele Fortbildungsmöglichkeiten offen. Eine Spezialisierung ist beispielsweise mit einer Fortbildung zum Bio-Techniker möglich.

Wer das Abitur oder die Fachhochschulreife besitzt, kann direkt nach der Ausbildung oder auch zu einem späteren Zeitpunkt seiner Karriere ein Studium anschließen, zum Beispiel in den Bereichen Biologie, Biologietechnik, Life Sciences und vielen anderen. In manchen Fällen werden Teile der Ausbildung für einen Bachelorstudiengang angerechnet.

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