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Jobprofil: Fahrzeuglackierer (m/w)

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Steckbrief: Fahrzeuglackierer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
3.500+ €

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Das Berufsprofil: Fahrzeuglackierer

Fahrzeuglackierer verpassen Fahrzeugen aller Art den richtigen Anstrich. Sie bessern in Werkstätten zum Beispiel Lackschäden aus oder bringen Schriftzüge, Logos oder Motive an Karossen an. Manchmal geht es auch darum, Fahrzeuge komplett neu zu lackieren.

Lackierungen dienen in erster Linie dem Schutz vor Rost und Korrosion. Doch mit einem Vehikel aus Blech und Stahl können beispielsweise Gewerbetreibendende auch vorzüglich Werbung für sich machen. Dafür verzieren Fahrzeuglackierer Firmenwagen oder Transporter mit dem Werbeslogan eines Unternehmens. In anderen Fällen bringen sie kunstvolle Ornamente auf den Lack von Liebhaberautos. Dafür kommen Schablonen oder Folien zum Einsatz. Mit Spritzgeräten oder -pistolen tragen sie alles wunschgemäß auf.

Dabei ist viel Fach-Know-how gefragt. Sind die Lacke nicht sachgemäß aufgebracht, ist die Gefahr groß, dass sie absplittern und die Freude über das fertige Werk nur kurz währt. Bessern Fahrzeuglackierer zum Beispiel Lackschäden aus, müssen sie zunächst den Lack abschleifen, den Untergrund entrosten, wieder schleifen, entfetten und einen Haftgrund auftragen.

Dann spachteln sie Unebenheiten aus und überschleifen das bisherige Werk erneut. Damit intakte Flächen keine Farbe abbekommen, schützen Fahrzeuglackierer diese durch Abkleben oder Abdecken. Danach gilt es die gewünschte Farbe anzumischen, aufzutragen und danach mit einem schützenden Klarlack zu überziehen.

Weitere To Do’s im Alltag eines Fahrzeuglackierers:

  • Bleche ausbeulen und neu lackieren
  • Oberflächen polieren
  • Bauteile demontieren und montieren
  • Fahrzeugverglasungen einbauen
  • Funktionstests für elektrische, elektronische, hydraulische und pneumatische Bauteile durchführen

Die Work Life Balance eines Fahrzeuglackierers ist in der Regel ausgewogen. Ebenso wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wie wird man Fahrzeuglackierer?

Wer eines Tages als Fahrzeuglackierer arbeiten möchte, absolviert eine dreijährige duale Berufsausbildung. Sie findet parallel in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Formale Anforderungen gibt es nicht, um mit der Lehre zum Fahrzeuglackierer zu beginnen. Die Ausbildung beinhaltet eine Zwischenprüfung und schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Auf dem Stundenplan stehen in den Lehrjahren unter anderem die folgenden Themen:

  • Aufträge annehmen, planen und organisieren
  • Einrichten von Arbeitsplätzen
  • Wartung von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
  • Vorbereiten von Untergründen
  • Gestalten von Oberflächen
  • Bearbeitung metallischer Untergründe
  • Bearbeitung nichtmetallische Untergründe
  • Gestaltung von Oberflächen
  • Demontage- und Montagearbeiten
  • Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen
  • Reparaturlackierungen ausführen
  • Lackierverfahren 
  • Oberflächen aufbereiten

Arbeitgeber: Wer sucht Fahrzeuglackierer

Gute berufliche Perspektiven für Fahrzeuglackierer bestehen bei diesen Arbeitgebern:

  • In Fahrzeuglackierereien
  • Bei Fahrzeugherstellern
  • Im Maschinen- und Anlagenbau
  • Im Schiffs- und Bootsbau
  • Im Bau von Schienenfahrzeugen

Gehalt: Was verdient man als Fahrzeuglackierer?

Was verdient ein Fahrzeuglackierer? Das Gehalt eines Fahrzeuglackierers ist abhängig von der Branche, der Region und der Größe des Unternehmens, bei dem er Fuß fasst. Während der Lehre fließt das folgende Gehalt aufs Konto:

  1. Ausbildungsjahr bis 890 Euro
  2. Ausbildungsjahr bis 920 Euro
  3. Ausbildungsjahr bis 1.020 Euro

In den ersten Jahren nach der Ausbildung können Fahrzeuglackierer mit einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro rechnen. Das Gehalt kann sich mit zunehmender Berufserfahrung auf 2.700 Euro, wenn nicht gar 3.500 Euro brutto steigern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Fahrzeuglackierer

Der Arbeitsmarkt meint es sehr gut mit Fahrzeuglackierern. Nicht nur, dass Betriebe aller Fachrichtungen hierzulande nach Fachkräften suchen. Hinzu kommt, dass Fahrzeuglackierer zu den am heißest begehrten Berufsgruppen gehören, weil sie in der Automobilindustrie arbeiten, die seit Jahren boomt.

Mit über 820.000 Stammbeschäftigten waren in Deutschland noch nie so viele Menschen in der Automobilindustrie beschäftigt. Und ob Benziner oder Diesel, die Fahrzeuge der deutschen Hersteller werden immer verbrauchsärmer und damit umweltfreundlicher, was die Nachfrage weiter ansteigen lässt: Das verschafft Fahrzeuglackierern beste Zukunftsperspektiven und Aufstiegschancen.

Bewerbung: Womit punkten Fahrzeuglackierer

Auf welche Soft und Hard Skills kommt es bei Fahrzeuglackierern an, damit sie potenzielle Arbeitgeber in Lebenslauf und Anschreiben überzeugen? Zum Beispiel macht es sich nicht schlecht, wenn folgendes in den Bewerbungsunterlagen zur Sprache kommt:

  • Abgeschlossene Schulbildung
  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Handwerkliches Geschick
  • Gute Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt
  • Genauigkeit
  • Motivation
  • Kreativität

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fahrzeuglackierer

Wer ein paar Jahre als Fahrzeuglackierer gearbeitet hat, wird sich irgendwann fragen: Was kommt jetzt? Das kann eine ganze Menge sein. Wer seine Karriere ankurbeln und beispielsweise Führungsverantwortung übernehmen möchte, kann verschiedene Weiterbildungen ins Auge fassen.

Wer drei, vier Jahre in dem Job gearbeitet hat, kann zum Beispiel die Meisterprüfung ablegen und darf sich danach als Maler- und Lackierermeister bezeichnen. Der Meisterbrief berechtigt Fachkräfte, selbst Lehrlinge ausbilden und Teams zu leiten. Alternativ kann er auch seinen eigenen Betrieb eröffnen und sich selbstständig machen.

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch nochmal über ein Hochschulstudium nachdenken. Anbieten würden sich die Fachbereiche Chemieingenieurwesen oder Verfahrenstechnik.

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