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Jobprofil: Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr (m/w)

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Steckbrief: Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.600 €
Spitzengehalt:
3.500+ €

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Das Berufsprofil: Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Egal, wohin ein Gut verschickt werden soll. Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr sorgen dafür, dass dieses wirklich an seinem Bestimmungsort ankommt – per Bahn oder LKW. Dafür müssen sie einiges an Organisationstalent mitbringen. In ihrem Alltag können sie für viele verschiedene Aufgaben zuständig sein.

Diese zum Beispiel:

  • Organisation von Transporten
  • Erstellen von Touren- und Routenplänen
  • Erstellen von Dienstplänen
  • Ermittlung der günstigsten Transportwege für Lkws, Busse und Züge
  • Kalkulation der Transportkosten
  • Beratung von Kunden bezüglich der Vorzüge unterschiedlicher Transportmittel
  • Ausarbeiten von Angeboten für Kunden

Da Güter meist über Landesgrenzen hinweg verschickt werden, stehen Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr oft mit anderen Verkehrsunternehmen aus anderen Ländern in Kontakt. Sie schließen sich mit ihnen per E-Mail oder Telefon kurz. Verhandlungssichere Fremdsprachenkenntnisse sind in dem Jobprofil daher besonders wichtig.

Auch das Kaufmännische kommt nicht zu kurz. Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr schließen Verträge und Transportversicherungen ab oder bearbeiten Beförderungsunterlagen und Zolldeklarationen. Außerdem ermitteln sie das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Transportmittel.

Darüber hinaus rechnen sie erbrachte Leistungen ab, analysieren und optimieren Transportabläufe und bearbeiten Reklamationen. Auch Aufgaben im Marketing sind ihnen nicht fremd. Sie sind zum Beispiel oft an der Entwicklung von Marketingstrategien für ihren Brötchengeber beteiligt. Die Work Life Balance und die Arbeitsmarktchancen sind in der Tendenz ausgewogen.

Wie wird man Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr?

In der Lehre zum Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr durchlaufen Jobanwärter drei lehrreiche Jahre. Formale Voraussetzungen für die Ausbildung zum Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr gibt es nicht. Prinzipiell können Jobanwärter auch ohne Schulabschluss die Lehre durchlaufen. Realiter erwartet jedoch die große Mehrheit der Ausbilder von Bewerbern mindestens die mittlere Reife, eher noch das (Fach-)Abitur.

Die Lehre zum Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr ist dual organisiert und findet somit parallel in Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Auf dem Lehrplan stehen die folgenden Inhalte:

  • Beförderungsleistungen
  • Verkehrsorganisation
  • Kommunikation mit Kunden
  • Kaufmännische Inhalte
  • Einkauf und Materialwirtschaft
  • Personalwirtschaft
  • Marktbedingungen analysieren
  • Betriebliche Bestände erfassen
  • Jahresabschluss organisieren und durchführen
  • Reise-, Dienst- und Transportleistungen vergleichen
  • Material beschaffen, lagern und verwalten
  • Überwachung von Kosten

Mit Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres steht eine Zwischenprüfung an. Nach dem dritten Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer.

Arbeitgeber: Wer sucht Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr finden bei diesen Arbeitgebern einen Job:

  • Straßenverkehrs- und Eisenbahngesellschaften
  • Verkehrsbetriebe
  • Speditionen
  • Postdienste
  • Kurierdienstleister

Stellenangebote für Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Gehalt: Was verdient man als Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr?

Das Gehalt von Kaufleuten im Eisenbahn- und Straßenverkehr hängt bereits während der Ausbildung von diesen Faktoren ab:

  • Größe des Arbeitgebers
  • Region

In der Lehre erhalten angehende Kaufleuten im Eisenbahn- und Straßenverkehr durchschnittlich die folgende monatliche Bruttovergütung:

  1. Ausbildungsjahr bis 920 Euro
  2. Ausbildungsjahr bis 970 Euro
  3. Ausbildungsjahr bis 1020 Euro

Das ungefähre Einstiegsgehalt nach der Ausbildung rangiert zwischen 1.600 und 2.300 Euro brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung klettert das Einkommen aber Stück für Stück nach oben. Im Durchschnitt erwirtschaften Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr nach ein paar Jahren im Job ein Gehalt bis zu 3.500 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Der berufliche Alltag von Kaufleuten im Eisenbahn- und Straßenverkehr ist sehr abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Gut ausgebildete, qualifizierte Fachkräfte mit umfassendem Know-how werden zunehmend gesucht. Denn mit ihrer Arbeit tragen sie wesentlich zu einer gut funktionierenden Logistigkette bei.

Die Logistikbranche gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung: Sowohl die Umsatzzahlen als auch die Anzahl der Beschäftigten steigen seit Jahren. Mittlerweile arbeiten in der Branche dreimal so viele Arbeitnehmer als im Maschinenbau, der als der eigentliche Jobmotor in Deutschland gilt. Doch die Branche kämpft mit einem zunehmenden Fachkräftemangel.

Für Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr gestalten sich die Zukunftsperspektiven damit rosig. In der Regel können sie sich aussuchen, wo sie arbeiten.

Bewerbung: Womit punkten Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Mit diesen Fähigkeiten kann ein Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr in seinen Bewerbungsunterlagen punkten:

  • Gute Noten in Englisch
  • Kaufmännisches Interesse
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude im Umgang mit Zahlen und Daten
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Verhandlungsgeschick
  • Marketingfachwissen
  • Vertiefte Kenntnisse im Rechnungswesen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kaufmann Eisenbahn- und Straßenverkehr

Wer auf der Karriereleiter nach oben steigen möchte, hat als Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und danach mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Fachkräfte können dazu zum Beispiel diese Fortbildungen ins Auge fassen:

  • Finanzwirt
  • Handelsfachwirt
  • Betriebswirt
  • Industriefachwirt

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr bildet zudem eine gute Basis für ein anschließendes Studium in Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftswissenschaften. All diese Fortbildungsmöglichkeiten legen die Basis für eine Fach- oder Führungslaufbahn.

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