Patenschaft verfügbar

Gute Inhalte ziehen an. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen jetzt Pate dieses Profils und erreichen Sie tausende interessierter Kandidaten.

Pate werden

Werbung



Jobprofil: Veranstaltungstechniker (m/w)

Zurück zur Übersicht

Steckbrief: Veranstaltungstechniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
2.800+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

Kontakt
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Veranstaltungstechniker

Veranstaltungstechniker kommen unter Umständen den ganz großen Stars sehr nahe. Denn sie sind es, die Schauspieler, Sänger oder andere Künstler auf der Bühne ins rechte Licht rücken. Offiziell heißt das Jobprofil Fachkraft für Veranstaltungstechnik und dreht sich vor allem um die Konzeption und Realisation technischer Veranstaltungskonzepte.

Und das ist eine Aufgabe, für die nicht nur technisches Know-how gefragt ist, sondern auch ein erhebliches Organisationstalent. So sind bei einem Konzert schon mal bis zu 150 Scheinwerfer und Effektlichter zu bedienen, zu verkabeln und auf Funktionstauglichkeit zu testen. Damit beim Event selbst nichts schief geht, ist manchmal wochenlanges Planen und Vorbereiten ein Muss.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik erledigen nämlich eine riesige Bandbreite an Aufgaben:

  • Transport des Equipments
  • Abstimmung der verschiedenen Arbeitsbereiche: Elektronik, Bühnenarbeit, Licht, Ton und, und, und
  • Aufbau technischer Anlagen wie Ton-, Projektions-, Beleuchtungsanalagen
  • Steuerung der einzelnen Bereiche während der Veranstaltung
  • Koordination des Veranstaltungstechniker-Teams
  • Beratung von Kunden
  • Kalkulation von Vorschlägen und Kosten

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sind nicht nur mit Künstlern auf Tour. Sie haben auch bei Messen, Kongressen, Fernsehsendungen, Shows, Liveschaltungen oder größeren Betriebsfeiern ihre Finger im Spiel.

Der Beruf bringt es allerdings mit sich, dass man ständig "on the road" ist. Natürlich gibt es auch Veranstaltungstechniker, die bei einem Arbeitgeber an einem festen Ort arbeiten. Der überwiegende Teil zieht aber im Auftrag seines Arbeitgebers durch die Lande.

Der Job verlangt also eine enorme Reiseaffinität ab. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Auch sind die Arbeitszeiten alles andere als geregelt. Je nach Projekt gestalten sich Art der Tätigkeit und Arbeitszeit sehr verschieden. Viele Events finden in den Abendstunden, am Wochenenden oder an Feiertagen statt. Insofern ist es mit einer ausgewogenen Work Life Balance nicht allzu weit her.

Hinzu kommt, dass der Beruf auch seinen körperlichen Tribut fordert. Oftmals dauern Aufbauarbeiten für größere Events von früh bis spät und sind körperlich anspruchsvoll.

Lampen aufhängen, schwere Scheinwerfer anschrauben, das Lichtpult einrichten und programmieren – das kann schon mal an die Substanz gehen. Dafür haben Veranstaltungstechniker auf dem Arbeitsmarkt derzeit recht gute Karten.

Wie wird man Veranstaltungstechniker?

Angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik durchlaufen eine dreijährige Ausbildung zum Veranstaltungstechniker, die dual organisiert ist. Sie findet also sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt.

In dem Ausbildungsberuf fließt nunmehr zusammen, wofür es früher verschiedene Ausbildungen gab: Tontechniker, Beleuchter, Bühnentechniker. Entsprechend umfangreich ist der Lehrstoff. Formal gibt es keine Voraussetzung, um in dem Beruf arbeiten zu können. In der Praxis tendieren Ausbildungsbetriebe aber eher zu volljährigen Bewerbern mit Abitur.

Zu den Lerninhalten gehören zum Beispiel:

  • Erstellung von Konzepten und Ablaufplänen
  • Prüfung der Sicherheit der Anlagen
  • Auskundschaften der Infrastruktur der Veranstaltungsstätten
  • Sicherstellen der Energieversorgung
  • Aufbau von Anlangen
  • Einrichtung und Bedienung von Anlangen – zum Beispiel Aufnahme- und Übertragungsmedien für Bild und Ton
  • Bedienung von bühnen- und szenentechnischen Einrichtungen wie Hebe- oder Drehbühnen
  • Gesprächsführung mit Kunden
  • Ablaufplanung
  • Präsentation von Veranstaltungsentwürfen
  • Fachgerechte Verpackung verschiedener Medien für den Transport
  • Ordnungsgemäße Einlagerung

Die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik kann in den folgenden Schwerpunkten absolviert werden:

  • Aufbau und Durchführung
  • Aufbau und Organisation

Im ersten Schwerpunkt beschäftigen sich angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik um die technische und praktische Umsetzung von Events. Sie arbeiten dazu genaue Pläne aus und lernen, Bild- und Tonschnitte anzufertigen und Bühnen perfekt auszuleuchten.

Der Schwerpunkt Aufbau und Organisation zielt hingegen auf die Planung und Entwicklung von Veranstaltungs-Konzepten ab. Hier haben die angehenden Fachkräfte immer den perfekten Ablauf im Blick, damit ein Event, ein Messestand oder ein Ausstellungsraum optimal aufgebaut werden.

Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung in verschiedenen Schwerpunkten.

Arbeitgeber: Wer sucht Veranstaltungstechniker

Veranstaltungstechniker können in völlig unterschiedlichen Bereichen tätig sein:

  • Filmwirtschaft
  • Privathaushalte
  • Messen
  • Kongresse
  • Rundfunkanstalten
  • Kunst und Kultur
  • Bei Arbeitgebern aus den verschiedensten Branchen der freien Wirtschaft

Viele Veranstaltungstechniker machen sich auch mit ihrem eigenen Betrieb selbstständig

Stellenangebote für Veranstaltungstechniker

Veranstaltungstechniker für Event-Technik (m/w/d) 14.11.
mevis.tv GmbH Stuttgart Stuttgart
Veranstaltungstechniker/in / Informationselektroniker/in (Schwerpunkt: Geräte- und Systemtechnik) 04.11.
Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München München

Gehalt: Was verdient man als Veranstaltungstechniker?

Das Einkommen von Veranstaltungstechnikern hängt von Region, Größe des Arbeitgebers und der Berufserfahrung ab. Während der Ausbildung fließt im Durchschnitt das folgende Gehalt aufs Konto:

  1. Lehrjahr bis zu 540 Euro
  2. Lehrjahr bis zu 620 Euro
  3. Lehrjahr bis zu 710 Euro

Nach der Ausbildung ist das Gehalt von Veranstaltungstechnikern zwischen 1.800 und 2.000 Euro brutto monatlich anzusiedeln.

Im weiteren Verlauf des Arbeitslebens und mit ein bisschen mehr Berufserfahrung pendelt es sich zwischen 2.300 und 2.800 Euro brutto im Monat ein, wobei sich die Einkommenssituation mit der Übernahme von mehr Verantwortung noch einmal sukzessive verbessert.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Veranstaltungstechniker

Für angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik bieten sich später einmal viele vielseitige und interessante Arbeitsplätze. Nicht nur die Event- und Veranstaltungsagenturen oder Messe- und Kongressveranstalter bieten gute Einstiegschancen an. Auch immer mehr kulturelle Einrichtungen, Ferienhotels oder Kreuzfahrtschiffe stellen Experten für Veranstaltungen ein.

Bewerbung: Womit punkten Veranstaltungstechniker

Bei der Arbeit als Veranstaltungstechniker kommt es auf einen guten Mix aus Hard- und Soft Skills an. Dazu gehören:

  • Flexibilität
  • Anpassungsfähigkeit
  • Kundenorientierung
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Psychische und physische Belastbarkeit
  • Gute Noten in Mathematik, Physik, Werken, Deutsch und Englisch
  • Technisches Verständnis
  • Organisatorische Fähigkeiten
  • Handwerkliches Geschick

Karriere: Die Entwicklungschancen als Veranstaltungstechniker

Veranstaltungstechniker, die ihre Karriere ankurbeln wollen, können das mit einschlägigen Weiterbildungen tun. Sie legen entweder die Grundlage für eine Fachlaufbahn oder für die Übernahme von Führungsaufgaben.

Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten:

Wer nach der Ausbildung noch einmal die Unibank drücken will, findet bei Fachhochschulen und Universitäten ebenfalls spannende Angebote. Wie wäre es zum Beispiel damit?

Diesen Artikel weiterempfehlen: