Jobs in Cottbus: Auf dem Sprung in die Lausitz

Cottbus ist auf Kohle gebaut. Das schwarze Gold prägt die Region, die Zukunft aber soll dem Tourismus gehören. Rund um den neuen Ostsee soll eine Freizeitmaschinerie entstehen, die ihresgleichen sucht, und viele neue Jobs in Cottbus schaffen. Eine Reise wert ist die Lausitz aber schon jetzt. Und sie ist gar keine so schlechte Wahl für alle, die sesshaft werden wollen…

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Jobs Cottbus: Wissenswertes zur Region und Stadtteilen

„Willkommen in Cottbus/Chósebuz“. So begrüßt die Stadt Cottbus ihre Besucher auf der Homepage. Das verweist schon auf eine der größten Besonderheiten von Cottbus: die 100.000-Einwohner-Stadt ist das kulturelle Zentrum der Sorben, einer slawischen Volksgruppe, die als nationale Minderheit offiziell anerkannt ist. Die Sorben prägen Cottbus entscheidend mit. Es gibt sorbische Museen, Verlage, Institute, sogar bilinguale Schulen und Kindergärten.

Bei Cottbus denken Auswärtige eher an Industrieromantik. Doch ist auch die Altstadt mit ihren Bürgerhäusern vorzeigbar. Das Wahrzeichen der Stadt findet sich ebenfalls hier. Der Spremberger Turm stammt noch aus dem 13. Jahrhundert.

Gerne halten sich die Cottbusser im Stadtteil Branitz auf. Hier können sie durch den herrlichen Branitzer Park spazieren, das barocke Schloss Branitz bewundern und in den Branitzer Badesee springen. Vor Cottbus’ Haustür liegt der Spreewald, ein Paradies für Naturfreunde und Kanufahrer.

Wer eine Wohnung sucht, sollte sich in den Stadtteilen Sandow, Kiekebusch, Döbbrick, Ströbitz, Schmellwitz und Mitte umschauen. Besonders beliebt sind Wohnungen in der Spremberger Vorstadt im Südwesten.

Projektleiter (m/w/d) im Bereich Konzept- und Stadtentwicklung 16.09.
DSK | BIG Gruppe Cottbus
Projektleiter (m/w/d) im Bereich Konzept- und Stadtentwicklung 16.09.
DSK | BIG Gruppe Cottbus
Kundenberater (m/w/d) 15.09.
Mobene GmbH & Co. KG Cottbus
Recruiter (m/w/d) 15.09.
Adecco Personaldienstleistungen GmbH Cottbus
Psychologe w/m/d 15.09.
SRH Berufsbildungswerk Sachsen GmbH Cottbus
Recruiter (m/w/d) 15.09.
Adecco Personaldienstleistungen GmbH Cottbus
Pflegedienstleitung (m/w/d) 15.09.
ACP - Ambulanter Cottbuser Pflegedienst GmbH Cottbus
Pflegedienstleitung (m/w/d) 15.09.
ACP - Ambulanter Cottbuser Pflegedienst GmbH Cottbus
Stellvertretende Pflegedienstleitung (m/w/d) 15.09.
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Arbeitsmarkt in Cottbus

Im Land Brandenburg lag die Arbeitslosenquote im Juni 2019 bei 5,6 Prozent. Knapp 75.000 Brandenburger waren offiziell ohne Job, darunter rund 4.000 Cottbusser. Die Arbeitslosenquote in Cottbus ist damit deutlich höher als im Landesschnitt – sie liegt bei 7,4 Prozent.

Die größte Stadt Brandenburgs ist Potsdam. Die Residenzstadt weist nur eine Quote von 5,3 Prozent aus. In Brandenburg an der Havel dagegen sind 8,1 Prozent arbeitslos, in Frankfurt (Oder) 7,8 Prozent.

Im Juni 2019 waren nach Angaben der Agentur für Arbeit genau 6.203 freie Arbeitsstellen im Agenturbezirk Cottbus gemeldet. Die meisten Jobs in Cottbus gibt es für:

  • Fachkräfte im Verkauf
  • Berufskraftfahrer
  • Fachkräfte im Gastronomie-Service
  • Bauelektriker
  • Helfer in der Lagerwirtschaft
  • Altenpfleger
  • Fachkräfte im Maschinenbau
  • Fachkräfte in der Betriebstechnik
  • Köche
  • Fachkräfte in der Kraftfahrzeugtechnik
  • Fachkräfte für Schweiß- und Verbindungstechnik

Einstiegsgehälter und Gehaltsniveaus

Die Gehälter in Brandenburg können mit denen im Westen nicht mithalten. Das jährliche Durchschnittsgehalt liegt hier nach Angaben von gehalt.de bei 35.519 Euro. Das sind nicht einmal 80 Prozent des gesamtdeutschen Gehaltsniveaus. In Hessen liegt das Durchschnittsgehalt bei über 51.000 Euro, in Baden-Württemberg bei knapp 49.000 Euro und in Niedersachsen immerhin bei über 41.000 Euro. Nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern rangieren im Gehaltsranking hinter Brandenburg – und das auch nur hauchdünn.

Das Einstiegsgehalt nach der Uni beträgt in Brandenburg 36.433 Euro, nach der Ausbildung steigen Berufsanfänger mit 24.297 Euro ein. Auch das ist jeweils der drittletzte Platz im Bundesländer-Vergleich.

Fach- und Führungskräfte kommen in Brandenburg laut Stepstone-Gehaltsreport 2019 auf durchschnittlich 45.066 Euro im Jahr. Spitzenreiter Hessen weist hingegen über 65.000 Euro auf. Aber: In dieser Rangliste steht Brandenburg von allen ostdeutschen Flächenländern am besten da. Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern springt gerade so über die 42.000-Euro-Marke. Die Xing-Gehaltsstudie 2019 weist für Fach- und Führungskräfte in Brandenburg sogar 60.099 Euro pro Jahr aus. In Sachsen kommen sie demnach nur auf knapp 54.000.

In Cottbus kann ein Vollzeitbeschäftigter damit rechnen, 2.653 Euro im Monat mit nach Hause zu nehmen. Das ist der von der Bundesagentur für Arbeit ermittelte Medianwert. In ganz Deutschland liegt dieser Wert bei 3.209 Euro. In Berlin liegt das Medianeinkommen bei 3.126 Euro, in Dresden bei 2.987 Euro und in Leipzig bei 2.807 Euro.

Ganz unten im Ranking liegt Cottbus aber gar nicht. In Bautzen verdient ein Vollzeitarbeitnehmer 2.283 Euro, in Wittenberg 2.293 Euro. Frankfurt (Oder) liegt mit 2.692 Euro auf dem Cottbusser Gehaltslevel.

Wichtige Arbeitgeber in Cottbus

Das sind die wichtigsten Arbeitgeber in Cottbus:

  • LEAG (Versorgungsunternehmen)
  • Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
  • Majorel (Callcenter)
  • Sparkasse Spree-Neiße
  • Paul Gerhardt Werk (Diakonie)
  • Stadtwerke Cottbus
  • LWG Lausitzer Wasser (Versorgungsunternehmen)
  • LR Medienhaus
  • Regio Print-Vertrieb (Postdienstleistungen)
  • Gebäudewirtschaft Cottbus (Immobilien)
  • eG Wohnen (Immobilien)
  • Deutsche Bahn (Fahrzeuginstandhaltung)
  • Envia (Versorgungsunternehmen)
  • GSE Protect (Sicherheit)
  • Arcus (Bauplanung)
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg



Karriereaussichten und Wirtschaft in Cottbus

Früher war Cottbus eine Tuchmacherstadt, danach prägte die Kohle lange Zeit die Region. Nun geht auch diese Ära zu Ende. Die Zukunft soll dem Tourismus gehören.

Der Cottbusser Ostsee soll das neue Markenzeichen der Region werden und Wassersportler, Camper, Touristen von nah und fern anlocken. 2030 soll das Projekt beendet, der 1.900 Hektar große Braunkohletagebau vollständig geflutet sein.

Schon jetzt ist der Spreewald eine beliebte Destination für Wanderer oder Kanusportler. Das sorgt für eine stete Nachfrage in Gastronomie und Hotellerie.

Stolz ist man in Cottbus auch auf die Brandenburgische Technische Universität, an der immerhin über 7.200 Studierende eingeschrieben sind. Die BTU beschäftigt nach eigenen Angaben genau 183 Professoren, 652 akademische Mitarbeiter, 680 nichtwissenschaftliche Beschäftigte und 14 Auszubildende.

Bekannt ist die Lausitz auch für ihre Spreewaldgurken und ihr Leinöl. Das Ernährungsgewerbe nimmt daher einen prominenten Platz im Wirtschaftsgefüge ein. Darüber hinaus haben sich diverse IT- und Kommunikationsunternehmen angesiedelt, auch die Metallbranche ist in Südbrandenburg vertreten.

Das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cottbus zu den wirtschaftlich schwachen Standorten zählt. Im Städteranking 2018 des Beratungsunternehmens IW Consult belegte die Stadt Rang 57 von 71. In der Unterkategorie „Wirtschaftsstruktur“ liegt Cottbus sogar auf dem letzten Rang. Auf der anderen Seite punktet Cottbus mit einer hohen Lebensqualität und viel Grün, speziell Frauen haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt, es gibt viele MINT-Absolventen.

Im Prognos-Zukunftsatlas 2019 rangiert Cottbus auf Platz 363 von 401 Regionen in Deutschland. In der Rubrik „Wohlstand“ reicht es zwar nur zu Rang 370. Dass aber der Arbeitsmarkt gar nicht so schwach ist, belegt Platz 96 in dieser Rubrik.

Kosten: Lebenshaltung, Mietpreise

Für Mieter ist Cottbus ein gutes Pflaster. Die Medianmiete lag 2018 nach Angaben der Plattform Immowelt bei 6,00 Euro pro Quadratmeter. In ganz Deutschland gibt es nur wenige Städte, die dieses Niveau noch unterbieten.

Bremerhaven und Chemnitz etwa liegen bei 5,20 respektive 5,00 Euro. Vor allem die Städte in Ostdeutschland, im Ruhrgebiet, am Niederrhein und in Norddeutschland zählen zu den günstigsten. Auf der anderen Seite sind ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch schlechter. Am oberen Ende der Skala befindet sich München mit einem Quadratmetermietpreis von alles überragenden 18,10 Euro. Teuer wohnt es sich auch in Städten wie Frankfurt (13,90 Euro), Stuttgart (12,50 Euro) und Köln (10,90 Euro).

Zudem sind die Mietpreise in Cottbus relativ stabil. Von 2017 auf 2018 sind sie laut Immowelt-Analyse nicht gestiegen, während sie in Berlin im gleichen Zeitraum um 13 Prozent zulegten. In der Hauptstadt kostet der Quadratmeter mittlerweile 11,70 Euro, in Potsdam 10,00 Euro.

Noch billiger als Cottbus ist Frankfurt (Oder), wo der Quadratmeter nur 5,80 Euro kostet. In Magdeburg und Brandenburg an der Havel ist er ebenfalls für 6,00 Euro zu haben. In Dresden sind es dagegen schon 7,50 Euro, in Leipzig 6,60 Euro.

Der Kaufpreis liegt in Cottbus bei 1.550 Euro per Meter. Auch das ist vergleichsweise günstig, aber: Von 2017 auf 2018 gingen die Kaufpreise laut Immowelt um heftige 10 Prozent nach oben.

Kontaktdaten und Servicestellen

Sie wollen sich in Cottbus selbstständig machen, Ihre Steuererklärung abgeben oder Jobs in Cottbus suchen? Die wichtigsten Servicestellen hat Karrieresprung übersichtlich für Sie zusammengefasst:

  • Das Finanzamt Cottbus finden Sie hier.
  • Die Agentur für Arbeit Cottbus finden Sie hier.
  • Die IHK Cottbus finden Sie hier.
  • Die Handwerkskammer Cottbus finden Sie hier.
  • Unterstützung für Existenzgründer in Cottbus finden Sie hier.
  • Jobs in Cottbus finden Sie hier.

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